Fußball und eFootball können voneinander lernen

Die Verbindungspunkte zwischen dem analogen Fußball und eFootball sind schon anderer Stelle erläutert worden, ein weiterer wichtiger Punkt ist jedoch der Lerneffekt. Um eine optimale Verzahnung zwischen beiden Disziplinen zu schaffen, ist dies unumgänglich. Während der Corona Zeit hat sich der eSport mehr und mehr in den Vordergrund gespielt, ohne dies beabsichtigt zu haben. Es war schlicht und ergreifend ein Mangel an Alternativen, der die Menschen dazu trieb sich die Streams der Entertainer anzuschauen. Dabei konnten sie sogar noch in Interaktion mit den Streamern treten und an der Gestaltung mitwirken.

Ernährung und Training des analogen Fußballs

Auch wenn es immer noch skeptisch beäugt wird – auch im eSport sind die Athleten physischer Belastung ausgesetzt. Es handelt sich also durchaus um Sport. Einer anderen, als die Spieler auf dem Rasen, aber dennoch ist dies nicht mehr zu leugnen. Um die Konzentration genauso wie auf dem Platz hochzuhalten, sind es die gleichen Faktoren im eSports. Wer bis an sein Limit gehen möchte, um Erfolg zu haben, für den sollten die Punkte Ernährung, ausreichend Schlaf und körperliche Fitness eine wesentliche Rolle spielen. Denn auch wenn man auf dem virtuellen Rasen steht, bedarf es der gleichen Coolness vor dem Tor, der Reaktionsschnelligkeit nach einer Balleroberung oder der Cleverness im Zweikampfverhalten und Stellungsspiel.

Reichweitengenerierung und Ansprache an jüngere Generation

Doch auch andersrum lassen sich verschiedene Beispiele aufzeigen, wie der traditionelle Fußball vom virtuellen Ballsport lernen kann. Denn während es in der realen Welt immer noch oftmals darum geht seine Marke zu platzieren, ohne damit weiterzuarbeiten, wählt man in der digitalen Welt einen anderen Ansatz. Denn dort ist man als Zuschauer und Fan nicht nur Konsument, sondern kann auch mit den Protagonisten interagieren. Zudem ist Gaming und auch Streaming mittlerweile bei einer jüngeren Generation stark verankert. Daher sollten Vereine sich darum bemühen, bereits frühzeitig Berührungspunkte zu schaffen. Denn viele Jugendliche können über das Thema eSport in die Vereine gebracht werden – sofern sie denn ein Angebot dafür liefern.

Wechselwirkung erzeugen und davon profitieren

Es ist also offensichtlich, dass sowohl beim Fußball als auch beim eFootball Lerneffekte eintreten können. All dies zeigt, dass es für Vereine in Zukunft notwendig sein wird sich digital zu verlängern. Zieht man aus beiden Disziplinen die richtigen Schlüsse, entstehen Synergien. Durch diese gewinnt der Verein an Attraktivität und im Idealfall auch an neuen Mitgliedern. Das Schaffen eines neuen Angebots, welches bereits jetzt eine positive Wachstumsprognose bietet, kann und wird dabei helfen, dass sich weitere Mitglieder zusammenfinden. Denn die Vereinsstruktur in Deutschland selbst hat sich über mittlerweile viele Jahrzehnte etabliert und ist aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Nun ist es aber an der Zeit, dass man sich dem Fortschritt stellt und das vorhandene Netzwerk weiter ausbaut.

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