Die deutsche Basketball Nationalmannschaft war vom 7.-9. Mai bei der FIBA eSport Open III am Start. Es war bereits die zweite Teilnahme nach Dezember 2020, bei denen sie einen starken zweiten Platz errungen haben. Auch in diesem Jahr waren die Ziele hochgesteckt. Sie wollten als Sieger aus diesem Turnier gehen, wussten aber das dies sehr schwer werden wird.

 

Drei Tage am Stück konnten die deutschen Esportler auf Twitch verfolgt werden, wie sie ihre Spiele bei der zweiten Teilnahme an der FIBA Esport Open absolvierten. Doch bereits in der Gruppenphase erwiesen sich die Gegner als schwer zu bespielen und der Einzug in die nächste Runde war in Gefahr. Den bereits das erste Spiel gegen die Franzosen ging für die Mannschaft, um Kapitän Jannis „JLB“ Neumann, deutlich mit 47:66 an die Gegnerische Mannschaft. Auch das zweite Spiel gegen die vermeintlich schwachen Luxemburger wurde verloren (53:66). Dies hieß das man kurz davor stand erst gar nicht in die nächste Runde zu kommen. Aus diesem Grund war es Pflicht gegen die starken Spanier einen Sieg einzufahren und somit doch noch an der Finalrunde teilzunehmen. Mit einer wahren Defensivleistung der deutschen Gewann sie das Spiel mit 63:43 und konnten somit sich soeben auf den zweiten Platz in der Gruppenphase spielen.

Die Playoffs starten!

In der ersten Runde wartete dann der Gegner Italien auf die Mannschaft. Diese sind in ihrer Gruppe ebenfalls zweiter geworden. Dort schaffte es die deutsche Nationalmannschaft aus der letzten Partie den Schwund mit zu nehmen und lieferten sich ein sehr Konzentrierten Fight. Somit konnte souverän die Serie gegen Italien mit 2:0 (Best-of-Three) gewonnen werden.

 

Im Halbfinale warteten dann ein weitere Mal die Franzosen. Doch dieses Mal gab es eine deutlich Konzentriertere leistung als noch in der Gruppenphase. Bereits in der ersten Partie gelang den deutschen die Revanche zur Niederlage in der Gruppenphase und sie gewannen knappe mit 66:59. Doch die Franzosen kämpften sich in Spiel zwei zurück (59:53) und erzwangen somit ein entscheidendes Spiel drei. Doch deutschland ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und schaffte mit einem 53:40 den Sprung ins Finale. Dort wartete mit der Mannschaft des Vorjahressiegers die Türkei, welches als sehr stark und eingespielt gilt.

Das Finale!

Die Türkei wurde hier auch deutlich ihrer Favoritenrolle gerecht. Die deutschen hatten keine Chance ihren Lauf seit dem letzten Spiel der Vorrunde weiter zu führen und war den Türken klar unterlegen. Somit ging die Serie auch mit 2:0 an die Türkei, welche somit ihren Titel verteidigen konnten.

 

Nichts destotrotz ist man mit der Leistung am Ende zufrieden. Die Türken sind eine sehr eingespielte Mannschaft. Dies liegt daran das sie alle auch National in einer Mannschaft spielen und sich somit auf dem virtuellen Court bestens verstehen und wissen was wer kann. In Deutschland spielt jeder Gamer in einer anderen Mannschaft. Somit gibt es nur sehr wenig Zeit, um sich aufeinander anzupassen und zu trainieren.

 

Zusammengefasst war es ein gutes Turnier der deutschen Nationalmannschaft. Auch das Interesse war deutlich zu spüren. Auf den neu ins Leben gerufenen Twitch Kanal waren über das Turnier verteilt knapp 3000 Menschen, die das Spiel der Mannschaft verfolgt hat. Das Ganze wurde nebenbei auch noch von den beiden Basketball Experten Dre Voigt und C-Bas leidenschaftlich kommentiert. Beide sind in der Basketball Szene sehr bekannt und sind auch der Meinung das der virtuelle Sport im Basketball potenzial hat. Da es sehr vielseitig ist und genauso wie im realen Sport es viel mit Taktik und Spielverständnis zu tun hat.