Es gibt Fußballprofis, die verfolgen ihre Werte im FIFA Game ganz genau. Dazu gehört offensichtlich auf Antonio Rüdiger von FC Chelsea. Der deutsche Nationalspieler ist mit Teilen seiner FUT Karte in FIFA 22 nicht einverstanden, worauf EA Sport ein kurioses Wettrennen vorschlägt.

Eigentlich gibt es jedes Jahr Fußballprofis, welche mit den Leistungen ihrer digitalen Abbildungen nicht zufrieden sind. Oftmals beschweren sich die Spieler in den Sozialen Netzwerken über zu schlechte Werte ihrer digitalen Charaktere. So jetzt auch der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger. EA nimmt die Kritik aber locker und gibt Rüdiger eine Chance zu zeigen was er drauf hat.

Rüdiger kommt in FIFA 22, war auf ein OVR von 83. Das sind immerhin zwei Punkte mehr als zum Vorjahr. Eine Kategorie missfällt dem Spieler dabei aber. Das Tempo! Obwohl sein digitales Abbild auch hier um 5 Punkte steigert, ist Rüdiger mit 75 Punkten im Bereich Tempo unzufrieden.

Beweise für Kritik

Doch Rüdiger kritisiert EA nicht einfach ohne Beweise aufzuführen. Er kann stichhafte Beweise für seine Kritik aufzeigen. Mit den Worten: „Komm schon, EA SPORTS… 35,8 km/h Spitzengeschwindigkeit auf dem Rasen und nur 75 Tempo in FIFA 22?“ kritisiert Rüdiger die Geschwindigkeit seines digitalen Avatars. Scherzhaft fügt er noch hinzu: Was brauche ich, um bei rund 90 Tempo zu landen? 50 km/h?“. Zu Ende seines Tweets fügt der Profi noch einige Smylies hinzu, was die Schärfe aus dem Post wohl nehmen soll.

Wettrennen als Lösung?

Auch der Publisher des FIFA Games reagierte scherzhaft auf die Kritik. So fordert EA ein Wettrennen mit Teamkollege Christian Pulisic. Anschließend könne man gerne über die Werte diskutieren. Der US Amerikaner Pulisic ist mit 89 Punkten im Bereich Tempo einer der schnellsten Spieler in FIFA 22. Ein direkter Vergleich im realen Leben zwischen Rüdiger und Pulisic könnt wohl tatsächlich eine Fehleinschätzung von EA offenlegen und für Rüdiger auf ein Upgrade seiner Karte im Winter hoffen lassen.