Welche Schritte braucht es, um ein eigenes eFootball Team zu gründen? In der ProLeague Championship nehmen zur kommenden Spielzeit Mannschaften aus ganz Deutschland teil. Die analogen Teams spielen von der Bundesliga bis zur Kreisliga. Durch ihre Teilnahme im organisierten Pro Clubs Wettbewerb sind diese Vereine schon den Schritt gegangen sich digital zu verlängern. Doch wie schaut der Prozess bis zum Start aus? Diese Frage taucht immer häufiger auf. In diesem Leitfaden wird der ganze Prozess einmal aufbereitet und deutlich gemacht, dass die Chancen den Risiken überlegen sind.

Schritt 1: Potential erkennen

Zum Thema eSports im allgemeinen gibt es bereits diverse Studien. Der Markt wächst immer weiter. Verständlich, wenn man als Fußballverein dem gesamten Hype nicht traut und auch keinen Mehrwert in beispielsweise Ego-Shootern sieht. Doch der Pro Clubs Modus verlängert das, was auf dem Rasen passiert in die digitale Welt. Es steht also nicht in Konkurrenz zum eigentlichen Angebot, sondern erweitert dieses. Doch dazu später mehr. Fakt ist jedoch, dass der 11 vs 11 Modus derzeit noch eine Nische bildet. Allerdings eine Nische mit großem Potential, explizit für Fußballvereine.

Schritt 2: Informieren

Hier kehren wir zurück zur digitalen Verlängerung bzw. Transformation. Denn diese Informationen sind wichtig und können helfen innerhalb des Vereins Vorbehalte abzuschwächen. auf www.proclubs-efootball.com haben wir nun eine Reihe von Artikeln verfasst, die Vereinsthemen behandeln und entscheidende Themen für ein eigenes eFootball Team liefern.

Schritt 2.1: Artikel „Digitale Tranformation in Vereinen hilft gegen Mitgliederschwund“

Corona hat den Vereinen schwer zu schaffen gemacht. Denn ein Sportangebot war während dieser Zeit nicht aufrecht zu erhalten. Da im gesamten Land die Digitalisierung nun auf dem Vormarsch ist, bietet sich durch eFootball auch für Vereine die Möglichkeit sich digital aufzustellen und im Idealfall Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.

Schritt 2.2: Artikel „Pro Clubs: Gaming mit sozialem Faktor“

Hartnäckig hält sich das Klischee, dass Gamer sozial vereinsamen. Das ist natürlich Quatsch und gerade im Pro Clubs ist das Gegenteil der Fall und geht sogar darüber hinaus, denn hier sind keine demographischen Grenzen innerhalb der Mannschaft gesetzt.

Schritt 2.3: Artikel „Infrastruktur und Vereinsleben im eFootball“

Dass ein fehlendes Vereinsheim kein Hindernis ist, sondern bei Erfolg die Option auf eine Weiterentwicklung bietet, zeigt dieser Artikel. Ebenso werden weitere Möglichkeiten, die ein eigenes eFootball Team innerhalb der Vereinsstrukturen bietet, erläutert.

Schritt 2.4: Artikel „Fußball und eFootball können voneinander lernen“

Lernen heißt Weiterentwicklung. Genau dies kann auch für Vereine der Ansatz sein. Es geht darum die Vorzüge beider Disziplinen miteinander zu verknüpfen und anschließend die richtigen Schlüsse draus zu ziehen, um den Mitgliedern mehr Vorteile zu verschaffen.

Sollten sich nach dem Lesen des Artikels weitere Fragen aufdrängen, ist auch für ein FAQ gesorgt. Dieses ist unterhalb des Anmeldeformulars unter folgendem Link zu erreichen: FAQ auf proclubs-efootball.com.

Schritt 3: Konzept im Verein vorstellen

Nachdem genügend Informationen gesichtet wurden, geht es natürlich darum innerhalb des Vereins Akzeptanz zu schaffen. Oftmals sind Vorsitzende mit dem Thema nicht vertraut oder sind aus oben genannten Gründen zunächst einmal skeptisch. Mit den angeführten Gründen kann der Wind jedoch schnell aus den Segeln genommen werden. Kommt es zur Diskussion, ob der Vereine eine eigene eSports/eFootball Abteilung eröffnen möchte, bedarf dies einer Mitgliederentscheidung. Eine eigene Abteilung ist jedoch kein Muss, sondern ein Pro Clubs Team kann zunächst als Start auch von Vereinsmitgliedern selber organisiert werden.

Schritt 4: Verantwortlichkeiten festlegen

Wie auch im analogen Fußball funktioniert eine Mannschaft nicht ohne die Mannschaft hinter der Mannschaft. Natürlich werden Spieler benötigt, aber auch Verantwortliche, die sich um die Rahmenbedingungen kümmern und sich in Absprache mit den Verantwortlichen der ProLeague zu verschiedenen Themen wie Spielzeiten, Regeländerungen etc. abstimmen.

Schritt 5: Die Anmeldung

Sind sämtliche Rahmenbedingungen geklärt kommt der entscheidende Schritt: die Anmeldung. Dafür gibt es auf der ProClubs-eFootball Seite ein vorgefertigtes Formular. Der frische Vereinsmanager trägt sowohl den eigenen Namen, als auch den seines Vereins ein, sowie die e-Mail Adresse und Plattform. Auch eine Nachricht kann hinterlassen werden, beispielsweise mit der Bitte um Kontaktaufnahme oder direkt bestimmte Fragen.

Schritt 6: Unterstützung von esport-manager.com

Auf den ersten Schritten kann sich ein neuer Verein auf die Unterstützung von esport-manager.com verlassen. Natürlich auch bereits im Vorhinein, wenn etwaige Fragen weder in den oben verlinkten Artikeln, noch im FAQ beantwortet wurden. Mit unseren bisherigen Erfahrungen wollen wir den Einstieg in den digitalen Vereinsfußball erleichtern.

Schritt 7: LOSLEGEN!

Der finale und schönste Schritt, weil er auch aus dem analogen Fußball so gut nachvollziehbar ist. Nachdem sich jeder Spieler seinen eigenen Avatar erstellt hat, geht es raus aufs Spielfeld. Natürlich nur virtuell, aber das Gefühl das erste Mal gemeinsam aufzulaufen wird den Gründungsmitgliedern mit Sicherheit in Erinnerung bleiben. Ab da an zählt auch im virtuellen Fußball, was Sepp Herberger bereits in den fünfziger Jahren von sich gab: „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“, „Das Runde muss ins Eckige“ oder „Elf Freunde müsst ihr sein.“. Denn der digitale Fußball verlängert und verbindet.