Pro Club ist auch für Breitensportvereine attraktiv! Ein Beispiel dafür ist der FSV Stadeln. Denn bei dem Verein aus Franken stehen Kicker nicht nur auf dem realen Rasen 11 vs. 11 auf den Platz. Auch auf dem virtuellen Rasen ist der Verein im 11 vs. 11 aktiv. Wir haben mit Timo, dem Abteilungsleiter des Vereins, über das Pro Club Team des Vereins gesprochen. Was Timo und sein Team an dem Modus begeistert, erfahrt ihr hier.

Hi Timo, Du bist Abteilungsleiter eFootball beim FSV Stadeln. Kannst du dich und dein Team kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Timo, 30 Jahre alt und wohne in Fürth. Ich spiele seit nun mehr 5 Jahren FIFA Pro Clubs.

Seit nun 2 Jahren leite ich als Geschäftsführer des Pro Club Teams die Geschicke. Ich habe ein Funktionsteam um mich herum, was aus einem Sportdirektor, einem Trainer und Co-Trainer, sowie einem Scout besteht.

Wichtig in unserem Funktionsteam ist die Kontinuität, welche man an unserem Sportdirektor Pro Club und Co-Trainer sieht. Denn Benjamin und Luca sind seit der 1. Stunde an meiner Seite, was dazu führt, dass mir die Arbeit enorm erleichtert wird.

 


Was hat euch bei FSV Stadeln dazu bewegt, ein Pro Clubs Team ins Leben zu rufen?

Das Pro Club Team bestand bereits vor der Zeit des eFootball beim FSV Stadeln. Wir sind als komplettes Team vom FSV Union Fürstenwalde zum FSV Stadeln gewechselt.

Das Pro Club Team hat in Stadeln einen Verein gefunden, der genauso wie wir, auf eine familiäre Umgebung setzt. Dieser Umstand hat uns den Wechsel erleichtert und wir sind froh und stolz den FSV Stadeln im Pro Club Modus vertreten zu dürfen.

 


Welche Ziele verfolgt ihr mit eurem Pro Clubs Team auf dem virtuellen Rasen?

Natürlich setzt man sich Ziele, allerdings ist es uns wichtig diese nicht mit aller Macht erreichen zu wollen, sondern setzen bei der Zielerreichung auf Kontinuität und das miteinander. Wir wollen ein Team aufbauen was mittel- bis langfristig die Ziele umsetzt.

Wir haben bereits einen festen Kern im Team, der auch schon einige Zeit im Club ist. Nun muss man diesen Kern, mit qualitativ hochwertigen Spielern die nicht nur das notwendige Können am Controller beweisen, sondern auch menschlich sich in das Team integrieren können, erweitern.

 


Pro Clubs lebt vor allem vom Teamgefühl. Wie in einer Fußballmannschaft im realen Spiel ist daher auch die Stimmung im Team von Bedeutung. Verfolgt ihr auch Ziele mit eurem Pro Clubs Team, wo der Kontroller eher kein Thema ist?

Die Entwicklung der eFootball, bzw. eSport Teams zeigt, dass die Regionalität nicht nur im realen Fußball, sondern auch an der Konsole wichtig ist. Auch wir haben es uns auf die Fahne geschrieben, regional etwas für den Pro Club auf zu bauen, allerdings ist das Konzept zur Umsetzung noch in der Entwicklung, da wir nicht nur an der Konsole als Team agieren wollen, sondern auch außerhalb sollen sportliche Aktivitäten installiert werden.

 


Was begeistert euch an dem Pro Clubs Modus?

FIFA war immer ein Einzelspieler Spiel. Früher spielte man gegen den Computer, dann spielte man gegen Freunde nebeneinander und ein paar Jahre später dann Online gegen Spieler aus aller Welt. Der Pro Club Modus bringt genau das mit, was man sich vom eSport erwartet.

Keine Einzelspieler die von computergesteuerten Mitspielern unterstützt werden, sondern Individualität in jeder einzelnen Spielsituation. Man spielt mit 11 Spielern gegen andere 11 reale Spieler, dass heißt man hat 22 Individuen auf dem Feld, die unterschiedliche Fähigkeiten haben und diese mit ihrem eigenen Pro auf den Platz bringen. Man ist im Pro Club nicht vom Computer abhängig, sondern wie im realen Fußball von seinem Nebenmann.

 


In welchen Ligen seit ihr aktuell vertreten?

Wir sind in der NGL Premiership, ProLeague 2, European Premier by ProLeague, sowie ab kommender Saison der VPG DE aktiv.

 


Der Pro Clubs Modus steht noch stark im Schatten des FUT Modus. Was muss eurer Ansicht nach Geschehen, um dem Pro Clubs mehr Anerkennung zu verleihen?

Ich glaube, dass die Entwicklung des Modus stark vom Publisher EA Sports abhängt. Erst wenn EA dem Modus mehr Aufmerksamkeit schenkt, werden Verbände wie der DFB oder die DFL das Potenzial des Modus erkennen.

Zudem kommt die Einstellung der Spieler jedes einzelnen Teams in der Community. Denn wir als Spieler in diesem großartigen Modus, müssen diesen nicht nur als Hobby sehen, sondern eher als Erweiterung des realen Fußballs. Es muss sich eine gewisse Professionalität entwickeln, nicht nur von den Spielern, sondern auch eines jeden Verantwortlichen der einzelnen Clubs.

 


Ein besonderer Teil des Pro Clubs ist das Männer und Frauen gemeinsam in einem Team Fußball zocken können. Wie sieht das bei euch aus, habt ihr Frauen im Team?

Ja, wir haben aktuell 2 Frauen bei uns im Team. Vanessa zum Beispiel ist, wie Benjamin und Luca, schon seit 2 Jahren im Team und fester Bestandteil des vorhin erwähnten Kerns des Teams.

 


Im Pro Clubs kann man nur als Team gemeinsam Erfolg haben. Daher stellt das Training mit der Mannschaft einen wichtigen Teil der Pro Clubs Szene dar. Kannst du uns einen kurzen Einblick in euren Trainingsalltag geben?

Grundsätzlich entwickeln die Trainer Taktiken in den verschiedenen Formationen, die natürlich abhängig von den Spielern im Kader sind, sowie auch die Fähigkeiten der Spieler berücksichtigen.

 


Kannst du uns zum Abschluss noch verraten wo die Stärken in eurer Mannschaft liegen?

Unsere Mannschaft hat nie zu den spielstärksten der Deutschen Pro Club Szene gezählt. Allerdings macht unsere Mannschaft einfach der Zusammenhalt aus, das gemeinsame pushen, selbst wenn mal nicht alles funktioniert was man sich vorgenommen hat. Wir stecken den Kopf niemals in den Sand, sondern versuchen uns stehts aus den schwierigen Situationen gemeinsam rauszuziehen.

 

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