Kurz nach dem Release von FIFA 22 kommen bereits erste Diskussionen über FIFA 23 auf. Denn der Name der beliebten Fußballsimulation von EA steht auf dem Spiel. Das teilte der Publisher der FIFA Reihe jetzt selbst mit. Doch welche Gründe könnte es dafür geben?

Das FIFA Game ist fester Bestandteil der Gamingszene. Schon seit Ende 1993 ermöglicht es EA Gamern, virtuell auf dem Fußballplatz zu stehen. Zu Beginn war die Reihe zwar noch unter dem Titel FIFA International Soccer bekannt, doch auch hier spielte schon der markante Begriff FIFA eine Rolle. Seit FIFA 1997 erscheint das Spiel unter dem heute bekannten Namen. FIFA und die jeweils aktuelle Jahreszahl. Doch diese Ära könnte jetzt enden.

Wie der Name von FIFA 23 aussehen wird, ist aktuell noch vollkommen offen. Dies zeigte EA jetzt mit einer Nachricht an “alle Fußballfans auf der ganzen Welt” selbst auf.

Zuerst lässt EA in der Pressemitteilung die Fußballfans wissen, das sie auch in Zukunft auf dem virtuellen Rasen im FIFA Game auf Torejagd gehen können. Der Publisher möchte auch in den kommenden Jahren die FIFA Reihe aufrechterhalten.

Doch unter welchen Namen das in Zukunft geschehen wird, ist offener denn je. Das offenbart EA im weiteren Verlauf der Stellungnahme. So gibt EA wörtlich bekannt:

„Wir blicken nach vorne und spielen mit der Idee, unsere EA Sports Fußball-Games umzubenennen. Das bedeutet, wir prüfen unsere Vereinbarung mit der FIFA zu den Namensrechten – diese ist unabhängig von all unseren anderen Kooperationen und Lizenzen in der Welt des Fußballs.“.

Warum denkt EA über eine Namensänderung zu FIFA 23 nach?

Aber welche Hintergründe könnten hinter einer Namensänderung der Fußballsimulation stecken? Den schließlich ist das Game seit fast 30 Jahren unter dem Namen bekannt und erfolgreich.

Ein Grund dafür könnten die finanziellen Forderungen der FIFA sein. Auch wenn hier keine Zahlen öffentlich bekannt sind, dürfte klar sein, das sich die FIFA die Nutzung ihres Namens gut von EA bezahlen lässt. Wenn EA den Namen ändert, könnte der Publisher hier durchaus Geld sparen.

Ein weiterer Grund könnte im angekratzten Image der FIFA liegen. Seit Jahren macht der Weltverband des Fußballs regelmäßig mit Skandalen auf sich aufmerksam. Egal ob Korruption, Betrug oder Kooperationen mit zweifelhaften Geschäftspartnern. Die negativen Berichterstattungen über die FIFA reißen kaum ab. Und die anstehende WM in Katar dürfte daran wohl kaum was ändern. Es ist also gut möglich, das EA sich durch eine Namensänderung der Fußballsimulation vom negativen Image der FIFA distanzieren möchte.