Seit Jahren sieht der Kalender im digitalen Fußball mehr oder weniger identisch aus. Gegen Ende September bringen EA Sports und Konami die aktuelle Version ihrer Gaming Titel FIFA oder PES raus. Zwischen 60 und 100 EUR kostet die neue Version, dafür bekommt der Gamer ein neues Spiel, in dem wieder alle Transfers an den realen Fußball angepasst sind. Doch bleiben die Grundfunktionen der Spiele nahezu immer identisch. Fußball ist und bleibt schließlich auch im neuen Jahr auch noch Fußball. Am Spiel selbst ändert sich dahingehend eher wenig.

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Seit Einführung des FUT Modus und der Weekend League beherrscht der Modus das FIFA Game. Auch wenn der FUT Modus in FIFA immer wieder in der Kritik steht, bekommt er besonders auf den sozialen Netzwerken eine riesige Aufmerksamkeit. Besonders Influencer und Streamer versuchen alles, um irgendwie an die besten Spieler über Pack-Openings  zu kommen und so ihre Community zu unterhalten.

Doch wie lange wird dies noch so bleiben? In den letzten Wochen und Monaten kommen immer wieder Gerüchte auf, welche den digitalen Fußball von Grund auf verändern könnten.

Neue Konkurrenz für EA und Konami?

Seit Jahren dominieren die beiden Publisher den Markt des digitalen Fußballs. Doch jetzt scheint sich ein Neuling auf diesen Markt zu wagen. Strikerz Inc. aus Weißrussland möchte mit seinem neuen Titel „UFL“ zur echten Konkurrenz für FIFA und PES werden. Seit mehr als fünf Jahren arbeiten die Spieleentwickler nun schon an dem Titel. Einen Termin zur Veröffentlichung gibt es noch nicht.

Dennoch wird damit gerechnet, dass spätestens im November 2021 das Game „UFL“ auf den Markt kommt. Mit dem neuen Titel sollen vor allem Gamer auf der PlayStation und der Xbox angesprochen werden. Ob der PC Bereich auch inkludiert wird, ist noch nicht bekannt.

Wird Free to Play standard?

Doch in einem ist sich Strikerz Inc. schon einig. Beim Preis des Games. Der soll nämlich Komplett wegfallen. „UFL“ soll Free to Play für jeden werden. Ein echter Marktvorteil gegenüber dem sehr teuren FIFA aus dem Hause EA.

Doch auch bei den beiden Etablierten scheint der hohe Preis ein Auslaufmodell zu sein. Konami hat bereits angekündigt, das PES vom Release an frei auf dem Markt verfügbar sein wird. EA Sports verzichtet auf diesen Schritt noch in FIFA 22. Dennoch mehren sich die Gerüchte, das FIFA 23 als Freeware auf den Markt kommt. Ob EA so die Community weiter begeistern kann, um weiterhin sehr viel Geld in deren Goldgrube FUT zu investieren?

Denn schließlich ist es kein Geheimnis, das EA jedes Jahr eine riesige Summe allein an dem Echtgeldeinsätzen der FUT Gamer verdient. In der Hoffnung, endlich CR7, Messi oder einen anderen Superstar in einem der Packs zu finden, geben viele Gamer mehrere Hundert Euros im Jahr für den FUT Modus aus.

Chance für den Pro Clubs Modus?

Doch stellt sich die Frage, wie wirken sich die Veränderungen im digitalen Fußball auf das Verhalten der Gamer aus? Werden die InGame kosten, massiv steigen? Werden neue InGame kosten eingeführt? Noch sind dies alles Zukunftsfragen. Doch eines ist klar, werden die Grundfunktionen der Games, besonders wenn auch Marktführer EA mit FIFA mitzieht frei verfügbar, ist dies eine große Chance mehr Gamer für den digitalen Fußball zu gewinnen. Und wer weiß, vielleicht möchte der eine oder andere neue Gamer ja gar nicht ein halbes Vermögen investieren, um eventuell mit Lionel Messi in der Weekend League auf Torejagd zu gehen. Vielleicht stellen diese Veränderung eine große Chance für den ProClubs Modus dar. Denn hier ist die Teilnahme ja (noch) umsonst. Hier entscheidend nicht der Geldbeutel über Sieg oder Niederlage, sondern allein das Zusammenspiel im Team.