Es war frühzeitig das Motto des Team Germany und seinem Medienpartner esport-manager.com: „Mit Apollo Power den Eurocup holen“. Nun steht die deutsche Auswahl im Pro Clubs im Finale und kann sich am morgigen Mittwoch Europas Krone aufsetzen. Gegner im Finale wird Portugal sein.

Der bisherige Turnierverlauf

Zunächst einmal treffen im Finale zwei Gruppensieger aufeinander. Das deutsche Team setzte sich in der Gruppenphase gegen Georgien, Polen und Belgien durch, am Ende war man ungeschlagen mit 16 Punkten an der Spitze in Gruppe C. Die Portugiesen verbuchten in Gruppe B hingegen zwei Punkte weniger. Dort ließ man die Spanier hinter sich, genau wie die Auswahlen aus Rumänien und Schottland. Die einzige Niederlage setzte es dabei gegen Spanien, zu diesem Zeitpunkt war man jedoch schon qualifiziert. Somit war dies zu verschmerzen. Weiter ging es für beide Teams in der Runde der letzten Acht. Im Viertelfinale traf Team Germany auf Italien. Einem souveränen 3:1 folgte die erste und bis dato einzige Niederlage im Turnier. Bei den Portugiesen gab es im Hinspiel gegen den Gegner aus den Niederlanden zunächst ein 2:2-Unentschieden. Dank einem Offensivfeuerwerk im Rückspiel (5:1) löste man schlussendlich das Ticket für das Halbfinale.

Dort qualifizierte sich das deutsche Team gegen Georgien dank eines erneuten 3:1-Sieges, anschließend sicherte ein souveränes 0:0 die Finalteilnahme. Die Portugiesen bestätigten ihre gute Form in zwei Spielen gegen Frankreich. Beide Male siegte der zweite Finalteilnehmer mit 1:0 und wird sich nun mit Team Germany um den Titel messen.

Das letzte Aufeinandertreffen

Bereits in der Vorbereitung auf das Turnier trafen beide Teams aufeinander. Während sich das Team Germany im XPERION in Köln zu einem Bootcamp versammelte, gehört auch das Team von der iberischen Halbinsel zu den Gegnern. Damals siegte man mit X:X. Nach einer halben Stunde war es Spielmacher criatura, der für seine Mannschaft die Führung besorgte. Dies war auch der Halbzeitstand, bevor das deutsche Team im zweiten Durchgang aufdrehte. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite war es Fitzo, der im Strafraum einen kühlen Kopf behielt und auf Paddy ablegte, der zur 2:0-Führung einschob. Weil der Stürmer auf den Geschmack gekommen war, legte er zehn Minuten später direkt das 3:0 nach. Nach starkem Pressing schlug sein wuchtiger Abschluss im Kasten der Portugiesen ein. Seine gute Tagesform ging sogar soweit, dass er in einem weiteren zehn minütigen Abstand sogar noch Treffer Numero drei erzielte. Die Portugiesen konnten zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, doch das Ergebnis blieb auch in dieser Höhe verdient. Ein Fingerzeig fürs Finale? Mitnichten. Die Portugiesen bestechen durch hohe Stabilität, lediglich die Niederlande schafften es zwei Treffer gegen den deutschen Finalgegner zu erzielen.

Die taktische Ausrichtung

Beide Teams treten morgen in identischer Form an und wählen das 3-5-2-System. Während die Portugiesen diese Ausrichtung bereits seit Jahren spielen und sämtliche Mechanismen greifen, führte das Team Germany erst zu FIFA 22 die Umstellung von 4-1-2-1-2 auf 3-5-2 ein. Es ist somit das erste große Turnier, bei dem man sich von der klassischen Viererkette wegbewegte. Es dürfte interessant werden, wie beide Teams bei einer gespiegelten Aufstellung agieren. Bislang setzten lediglich die Italiener in einer 3-4-3-Formation dem deutschen Team ebenfalls eine Dreierkette entgegen. Zwar setzte es dort auch die bislang einzige Niederlage des Turniers, doch wenn man das Hinspiel deutlicher gestalten würde und somit am Ende Sieger wäre, würde sich mit Sicherheit kaum jemand beschweren.

Weltmeister gegen positiven Trend

Während es für Team Germany von Anfang an das Ziel war ins Finale einzuziehen, bestätigt die Finalteilnahme der Portugiesen den Aufwärtstrend. Schied man bei der Weltmeisterschaft noch in der Gruppenphase punktgleich mit den Argentiniern hinter Frankreich bereits in der Gruppenphase aus, konnte man zuletzt in der Nations League einen hervorragenden dritten Platz erreichen. Nun geht es also ins Endspiel, womöglich spricht die Erfahrung hier für Deutschland. Ernst zu nehmen ist der Gegner jedoch allemal.

Übertragen werden die beide Spiele inklusive einer umfangreichen Vorberichterstattung auf dem Twitch-Kanal von esport-manager.com. Wir wünschen dem Team Germany viel Erfolg und hoffen, dass im Finalbericht geschrieben werden kann: „Mit Apollo Power wurde der Eurocup geholt“.

Alle Informationen zum IPCC Eurocup 2022 findet ihr auf: apollo.esport-manager.com

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