Unverhofft kommt oft! Gerade noch habe ich mein erstes Spontanspiel bei einem mir völlig unbekannten Modus in FIFA 21 gestartet, und schon stehe ich in der Startaufstellung eines professionellen Pro Club Teams.

Aber alles zu seiner Zeit. Wie schafft es mein „unbedeutender“ Pro mit einem vergleichsweise geringen Rating von 83 überhaupt in ein 11er Pro Clubs Team?

Wir vom esport-manager.com betreuen seit neustem die Elite Bomber, die sich als renommiertes Pro Clubs Team in der Szene einen Namen gemacht haben und unter anderem in Der Pro League und der VPG vertreten sind. Zusammen haben wir die erste Plattform ins Leben gerufen, über die man als echter Manager der Elite Bomber aktiv in das Vereinsgeschehen eingreifen kann.

Über den so entstanden Austausch mit den Verantwortlichen des Clubs kam es also dazu, einen ausgefallenen Spieler für zwei Trainingseinheiten zu ersetzen. Diese Chance wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

Ich darf auf rechts außen ran und merke schnell, dass hier ein ganz anderes Spieltempo herrscht als bei den herkömmlichen Spontanspielen, die man als Einzelspieler so bestreitet. Im Vergleich zum „normalen“ FIFA-Gameplay, bei dem man bekanntlich das ganze Team steuert, ist der Pro Clubs Modus als solcher schon deutlich temporeicher, aber hier wird noch eine Schippe draufgelegt.

Zur Veranschaulichung: Ebenso wie beim analogen Fußball geht es nicht immer ausschließlich um körperliche Attribute wie Schnelligkeit oder Schusskraft, allerdings in jedem Fall um die Geschwindigkeit im Kopf. Je höher das Spiellevel, desto schneller müssen Entscheidungen getroffen und gehandelt werden. Dies gilt auch hierbei: das schnelle Spieltempo ist für mich als ungeübten ziemlich stressig und bedarf einiges an Training. 

Weiterhin ist mein Pro aufgrund meines noch zu geringen Spielfortschritts in Sachen Tempo, schwacher Fuß oder auch Ausdauer unterlegen, sodass ich mir ab der 60. Minute jeden Sprint doppelt überlegen muss.

Und trotzdem: Das erste Mal in so einer großen Gruppe zu spielen und mich mit meinen temporären Teammitgliedern abzusprechen, war ein super Erlebnis. Obwohl ich kaum einen meiner Mitspieler kenne, fühle ich mich sofort gut aufgenommen und werde dank der Kommandos und Tipps der anderen Spieler sehr gut ins Spiel integriert. Dadurch erlebt das gesamte Szenario Pro Clubs noch einmal komplett neu: Nachdem ich per Solo-Games den Modus kennengelernt habe, konnte ich so einen Einblick darin gewinnen, was dieser Modus noch alles zu bieten hat. Nicht nur in Sachen Kommunikation konnte ich neue Erfahrungen sammeln, sondern viel mehr ist nun auch taktisches Verständnis gefordert, um sich (im Optimalfall) nahtlos in das Spiel der Elite Bomber einzufügen.

Rein ins kalte Becken

Das erste Spiel war für mich noch sehr schwierig, obwohl ein paar gute Pässe dabei gewesen sind. Im FUT-Modus habe ich den meisten Spaß am Skillen, daran war hier erstmal nicht zu denken, denn wenn der Moment zur Ballweiterleitung verpasst wurde, standen mir sofort zwei gegnerische Spieler auf den Socken. Im zweiten Spiel konnte ich dann schon etwas häufiger zeigen was ich kann, da ich etwas genauer wusste, was auf mich zukommt.

Abschließend würde ich behaupten, dass ich trotz aller Schwierigkeiten, die sich vor allem in der Intensität des Spieltempos äußert, eine garnichtmal so schlechte Figur gemacht habe, ohne großartig zu glänzen … dabei hätte mir der Lattenschuss in der letzten Minute natürlich mit einem Treffer besser gefallen. Nichtsdestotrotz war es ein super Erlebnis und ist in jedem Fall allen FIFA-Spielern weiterzuempfehlen, und selbst wenn man sich in Pro Clubs „nur“ einen lustigen Abend mit seinen Freunden machen möchte!